BiMEnDiS bei Facebook

BiMEnDiS bei Google Plus

Heiztechnik






Heizungen für Holzpellets

Bei Pelletheizungen unterscheidet man grundsätzlich zwei verschiedene Arten. Hier gibt es zum einen kleinere Einzelöfen, die sich im Leistungsbereich von max. 6-8 kW befinden oder aber für einen größeren Energiebedarf ab 8 kW und mehr die sogenannten Pellets-Zentralheizungen.

Heizungen mit Pellets sind am ehesten in Ein- oder Zweifamilienhäusern verbreitet, allerdings kann man durch eine Reihenschaltung von mehreren Anlagen auch größere Gebäude mit Pellets beheizen.

Der Zubau an Pelletfeuerungen verlief nach DEPV-Einschätzung im ersten Halbjahr 2013 sehr erfreulich. Über 20.000 Anlagen wurden neu installiert, so dass erstmals mehr als 300.000 Heizungen und Öfen mit Pellets befeuert werden. Zum Jahresende sollen es rd. 325.000 Anlagen sein.

Sowohl die vom Bundesumweltministerium veröffentlichten Zahlen der über das Marktanreizprogramm (MAP) geförderten Pelletheizungen als auch die Marktzahlen des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) geben für das erste Halbjahr 2013 die genannten Steigerungsraten bei Pelletfeuerungen wieder oder gehen sogar darüber hinaus. Nach DEPV-Statistik setzt sich der Bestand an Pelletfeuerungen in Deutschland zu rd. zwei Dritteln aus Kesseln mit einer Leistung bis 50 Kilowatt (kW), zu 30 Prozent aus Pelletkaminöfen und zu 2 Prozent aus Kesseln mit einer Leistung über 50 kW zusammen.




Sicherheit der Pelletheizungen

Pelletheizungen sind generell als sichere Anlagen zu bezeichnen, in den angrenzenden Ländern der EU ist das Heizen mit diesen Anlagen seit langen schon fehlerfrei. Brände in den Lagerräumen der Pelletheizung konnten durch viele Tests weitestgehend ausgeschlossen werden.




Funktionsweise der Pelletheizungen

Der Betrieb der Heizung funktioniert indem der Spezialbrenner Ihrer Pelletheizung mit den Pellet versorgt wird, diese werden bei Zentralheizungen über die Fördermöglichkeit (Transportschnecke) automatisch und nach Bedarf vom Lagerraum abgeleitet. Der Mittelpunkt Ihrer Heizungsanlage ist die so genannte Brennkammer. Über eine elektronische Steuerung wird die Zündung automatisch geregelt und somit in Betrieb genommen. Somit wird die optimale Verbindung von Betriebstemperatur, Brennstoffmenge und der Verbrennungsluft hergestellt.




Sind Wartungsverträge für Pelletheizungen sinnvoll?

Der Abschluss eines Wartungsvertrages ist bei einer Pelletheizung sehr sinnvoll und auf jeden Fall zu empfehlen um einen fehlerfreien und
sicheren Betrieb Ihrer Anlage zu gewähren. Die Kosten hierfür können sie bei der Firma die sie gern beauftragen möchten erfragen.




Anschaffungskosten für Holzpelletheizungen

Möchte man die Anschaffungskosten vergleichen, so kommt es stark darauf an wie groß die zu installierende Heizung ausfällt.
Beim derzeitigen Stand kostet eine Pelletheizung mit 12 bis 15 kW im Schnitt ca. 15.000 Euro inklusive Montage.

Kleine Pelletanlagen sind aber schon ab ca. 5.000 € zu bekommen. Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Anschaffungskosten für
eine Holzpelletheizung in etwa doppelt so hoch liegt als bei einer normalen Ölheizung.